Titelbild: Epipedobates anthonyi= jener Pfeilgift-Frosch, der das Gift (Epibatidin), für die Navalny-Vergiftung lieferte (=hat NICHTS mit Novichok zu tun, sondern ist eine südamerikanisch-indigenes Gift, das von den dortigen Ur-Einwohnern bei der Jagd verwendet wird= Pfeilspitzen werden mit dem Gift versehen, weshalb es auch Pfeilgift genannt wird).
Die (angeblich) unwiderruflichen Beweise liegen umfassend vor:
Angeblich soll das Gift aus von Ecuador kommend, über Venezuela, nach Russland geliefert worden sein.
You said
Unwiederrufliche Beweise für navalny-Vergiftung- darstellung wer was ermittelt hat, und wie die beweislage ist.
Gemini said
Der Fall Alexej Nawalny gilt international als einer der am besten dokumentierten Giftanschläge der modernen Geschichte. Die Beweislage stützt sich auf medizinische Analysen von Hochleistungslaboren, chemiewaffenrechtliche Prüfungen der OPCW und investigative Journalismus-Recherchen.
Hier ist die detaillierte Darstellung der Ermittler und der Beweise:
1. Medizinische Beweisführung (Charité & Bundeswehr)
Nach Nawalnys Evakuierung nach Berlin im August 2020 lieferten deutsche Experten die ersten klinischen Beweise:
- Charité Berlin: Die Ärzte stellten eine schwere Vergiftung durch einen Cholinesterase-Hemmer fest. Die Behandlung mit Atropin (einem Gegenmittel für Nervengifte) schlug an. Die klinischen Details wurden im Fachjournal The Lancet veröffentlicht.
- Speziallabor der Bundeswehr: Ein Institut der deutschen Streitkräfte identifizierte in Nawalnys Blut-, Urin- und Hautproben zweifelsfrei einen Kampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe. Dies ist eine Klasse von Nervengiften, die ursprünglich in der Sowjetunion entwickelt wurde.
2. Internationale Bestätigung (OPCW, Frankreich, Schweden)
Um politische Voreingenommenheit auszuschließen, wurden Proben an unabhängige Institutionen gesendet:
- Referenzlabore in Frankreich und Schweden: Beide bestätigten unabhängig voneinander die deutschen Ergebnisse (Nachweis von Nowitschok).
- OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen): Die Weltbehörde für Chemiewaffen entsandte eigene Experten, die Proben nahmen. Ihr Bericht bestätigte im Oktober 2020, dass Biomarker eines Nowitschok-Typs gefunden wurden. Interessanterweise handelte es sich um eine neue Variante, die zuvor nicht auf den offiziellen Verbotslisten stand (was auf eine laufende Weiterentwicklung hindeutet).
3. Investigative Beweise (Bellingcat & Nawalny selbst)
Der wohl spektakulärste Teil der Beweisführung war die Identifizierung der Täter:
- Die FSB-Spezialeinheit: Eine Recherche von Bellingcat, Der Spiegel und The Insider wertete Flug- und Reisedaten sowie Telefondaten aus. Sie wiesen nach, dass eine Gruppe von FSB-Agenten (darunter Ärzte und Chemie-Experten) Nawalny seit 2017 auf über 30 Reisen beschattet hatte.
- Das Geständnis: Nawalny rief im Dezember 2020 einen der identifizierten Agenten (Konstantin Kudrjawzew) an und gab sich als hochrangiger Sicherheitsbeamter aus. In dem aufgezeichneten Telefonat gab Kudrjawzew Details preis: Das Gift sei auf der Innenseite von Nawalnys Unterwäsche angebracht worden. Er beschrieb zudem, wie er später nach Omsk reiste, um die Kleidung chemisch zu reinigen und Spuren zu beseitigen.
4. Aktuelle Meldungen (Stand Februar 2026)
Aktuelle Berichte zum Jahrestag seines Todes im Gefängnis (Februar 2026) bringen neue Dynamik in die Beweislage:
- Neue Laborbefunde: Berichten zufolge wollen fünf europäische Staaten (darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien) am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz 2026 neue Beweise vorlegen.
- Nachweis von Epibatidin: In Gewebeproben von Nawalnys Leichnam soll laut aktuellen Meldungen das hochtoxische Gift Epibatidin (ein Pfeilgift) nachgewiesen worden sein. Dies würde die These stützen, dass auch während seiner Haftzeit Giftanschläge verübt wurden.
Zusammenfassung der Beweiskette
| Wer hat ermittelt? | Was wurde gefunden? | Beweischarakter |
| Bundeswehr-Labor | Nowitschok-Nervengift | Wissenschaftlich/Chemisch |
| OPCW (Den Haag) | Nowitschok-Biomarker | International-Völkerrechtlich |
| Bellingcat/Spiegel | FSB-Spezialeinheit Täterprofile | Investigativ/Digital |
| FSB-Agent (Kudrjawzew) | Geständnis am Telefon | Direktes Zeugnis |
| Europäische Labore (2026) | Nachweis von Epibatidin | Forensisch (Post-mortem) |
Möchten Sie, dass ich näher auf die technischen Details des Nowitschok-Nervengifts oder die Funktionsweise von Epibatidin eingehe?
FPI-Anmerkung: Epipedobates anthonyi= jener Pfeilgift-Frosch, der das Gift (Epibatidin), für die Navalny-Vergiftung lieferte. Epbatidin NICHTS mit Novichok zu tun, sondern ist eine südamerikanisch-indigenes Gift, das von den dortigen Ur-Einwohnern bei der Jagd verwendet wird= Pfeilspitzen werden mit dem Gift versehen, weshalb es auch Pfeilgift genannt wird. <<< Es war das Pfeilgift, das (angeblich) Navalny tötete= hat mit Novichok genau nichts zu tun.
You said
Was ist Epibatidin?
Gemini said
Epibatidin ist ein hochwirksames, natürliches Alkaloid, das ursprünglich aus der Haut des ecuadorianischen Dreifarbigen Giftfrosches (Epipedobates anthonyi) isoliert wurde. In der Wissenschaft erlangte es Berühmtheit, weil es eines der stärksten bekannten Schmerzmittel ist – allerdings ist es für den medizinischen Einsatz am Menschen aufgrund seiner extremen Giftigkeit nicht geeignet.
Hier sind die wichtigsten Fakten zu dieser Substanz:
1. Wirkung und Potenz
- Enorme Schmerzstillung: Epibatidin wirkt etwa 200- bis 500-mal stärker schmerzstillend als Morphin.
- Mechanismus: Im Gegensatz zu Opioiden (wie Morphin), die an Opioid-Rezeptoren binden, dockt Epibatidin an nikotinische Acetylcholinrezeptoren an. Es blockiert die Schmerzleitung im Nervensystem auf eine völlig andere Weise.
- Keine Abhängigkeit: Da es nicht auf das Opioid-System wirkt, macht es theoretisch nicht physisch abhängig wie klassische starke Schmerzmittel.
2. Toxizität (Giftigkeit)
Die therapeutische Breite von Epibatidin ist praktisch nicht vorhanden. Das bedeutet: Die Dosis, die Schmerzen lindert, liegt extrem nah an der Dosis, die tödlich wirkt.
- Symptome: Eine Vergiftung führt zu Atembeschwerden, Blutdruckanstieg, Krämpfen und schließlich zum Atemstillstand durch Lähmung der Muskulatur.
- Tödlichkeit: Bereits winzige Mengen (im Mikrogrammbereich) können für einen Erwachsenen tödlich sein.
3. Bedeutung für die Forschung
Obwohl Epibatidin selbst zu giftig für eine Tablette ist, dient es der Pharmaindustrie als Modellsubstanz:
- Forscher versuchen, die chemische Struktur von Epibatidin so zu verändern, dass die schmerzstillende Wirkung bleibt, aber die tödliche Giftigkeit verschwindet.
- Ein bekanntes Derivat (Abkömmling), das in klinischen Studien untersucht wurde, ist Tebaniclin (ABT-594). Es zeigte gute Ergebnisse gegen neuropathische Schmerzen, wurde aber wegen Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt bisher nicht zugelassen.
4. Kontext in aktuellen Berichten
Wie Sie bereits in Ihrer vorherigen Anfrage ansprachen, taucht der Name im Jahr 2026 vermehrt in forensischen Berichten im politischen Kontext (Fall Nawalny) auf. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, ob die Substanz als schwer nachweisbares Gift eingesetzt wurde, da sie in sehr geringen Dosen wirkt und Herz-Kreislauf-Versagen vortäuschen kann.
Wichtiger Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung. Epibatidin ist eine hochgefährliche Substanz und unterliegt strengsten laborrechtlichen Kontrollen.
Soll ich Ihnen mehr über die Unterschiede zwischen Nervengiften wie Nowitschok und pflanzlichen/tierischen Giften wie Epibatidin erklären?
