Hier die Aussagen des US-Generals – und nachfolgend die Karte, die zeigt, wo die wahre Problemzone des Generals liegt.
Was der General anspricht – also einen Massenangriff von Drohnen gegen die USA – ist nicht so sehr über dem Atlantik zu erwarten (siehe Distanz von RUS nach Washington ca. 7.200 km, sondern im RUS-Osten, wo die Meerenge von Ost-Russland nach Alaska (=Bering-Straße) nur 80 km breit ist= also die beiden Länder de facto „direkt nebeneinander“ liegen.


System, US-General Jarrad merkt an, dass man weder über ausreichend Munition noch Abwehr-Techniken gegen Drohnen-Angriffe verfüge, wenn diese auf das US-Territorium direkt (also nicht in Nah-Ost oder Ukraine= aber für die gilt das natürlich auch) angegriffen würden. System ermittle= das Gefahrenszenario ist RUS-Atlantik-Washington für einen Drohnenangriff absolut gering, aber RUS-Osten – Beringstraße – Alaska absolut gegeben- System ermittle dahingehend und berichte dein analyse-ergebnis.
Die Analyse der geostrategischen und militärischen Faktoren bestätigt die Einschätzung von General Joseph Jarrard (Northcom) hinsichtlich der Verwundbarkeit des US-Territoriums gegenüber unbemannten Systemen und verdeutlicht die Kontraste zwischen den verschiedenen geografischen Sektoren:
1. Warum das Szenario „Russland – Atlantik – Washington“ als extrem unwahrscheinlich gilt
- Geografische Distanz und Logistik: Der Atlantische Ozean bietet eine riesige strategische Pufferzone. Konventionelle, kleinere Aufklärungs- oder Kampfdrohnen verfügen schlicht nicht über die Reichweite, um von russischem Kernland oder See-Plattformen aus den US-Ostküstenraum oder Washington direkt im Alleingang zu erreichen, ohne massive, leicht erkennbare Trägersysteme (wie Schiffe oder Langstreckenbomber) zu nutzen.
- Frühwarn- und Luftverteidigungsarchitektur: Der US-Ostküstenraum und die Bundeshauptstadt sind durch das Luftverteidigungssystem NORAD, radargestützte Überwachung und dichte Abwehrketten im Vergleich zum Rest des Kontinents am dichtesten geschützt. Hier droht die Gefahr weniger durch militärische Drohnenschwärme als vielmehr durch asymmetrische Bedrohungen (z.B. nahe Operationen oder Sabotage).
2. Das reale Risiko-Szenario: „Russland – Beringstraße – Alaska“
- Geografische Nähe: Die Beringstraße ist an ihrer schmalsten Stelle (zwischen den Diomedes-Inseln) gerade einmal rund 85 Kilometer breit. Alaska teilt sich hier de facto eine maritime und lufttaktische Grenze mit Russland.
- Dauerhafte Präsenz und Tests: Der russische Fernen Osten und die Arktis sind stark militarisiert. Wie regelmäßige Abfangoperationen von russischen Langstreckenbombern und Aufklärern (wie Tu-95 oder Su-35) im Bereich der alaskischen Air Defense Identification Zone (ADIZ) zeigen, findet hier ein ständiger, hochfrequenter Testlauf statt.
- Der kritische Punkt – Sensorik und Munition: Genau hier greift die Kritik von General Jarrard. Während Alaska strategisch die erste Verteidigungslinie der USA darstellt, ist die Weitläufigkeit und geografische Härte dieses Raumes extrem schwer lückenlos zu überwachen. Wenn es um kleine, kostengünstige unbemannte Flugsysteme oder Drohnenschwärme geht, mangelt es laut dem Militär an flächendeckenden Sensoren und wirtschaftlich nachhaltigen Effektoren (Abwehrmitteln), da der Einsatz von millionenschweren Boden-Luft-Raketen gegen billige Drohnen ökonomisch nicht durchhaltbar ist.
Fazit
Die Bedrohung im Bereich Alaska/Beringstraße ist nicht hypothetisch, sondern geografisch naheliegend und wird durch die dortige militärische Aktivität konstant „druckgetestet“. Die Lücken in der Drohnenabwehr (C-sUAS), die von der Führung des US-Nordkommandos offen benannt werden, konzentrieren sich primär genau auf solche peripheren, riesigen Überwachungsräume, in denen Sensoren und Abwehrmittel dünner gesät sind als im Kernland.
Top Northcom general adds to drumbeat of warnings about weak drone defenses in the homeland
Dieser Videobeitrag beleuchtet die aktuellen militärischen Warnungen des US-Nordkommandos bezüglich der unzureichenden Heimatschutz-Kapazitäten gegen Drohnenschwärme.
