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Die iranische Tasnim meldet:

US-Strategische Erdölreserven sinken auf niedrigsten Stand seit 1982

  1. August 1405 – 15:59 Uhr Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaftsnachrichten

US-Strategische Erdölreserven sinken auf niedrigsten Stand seit 1982
Die US-Strategischen Erdölreserven sind letzte Woche um mehr als 5 Millionen Barrel auf 293 Millionen Barrel gesunken.

Laut der Nachrichtenagentur Tasnim zeigen Daten des US-Energieministeriums, dass die US-Strategischen Erdölreserven (SPR) letzte Woche um 5,3 Millionen Barrel auf 293,4 Millionen Barrel gesunken sind. Dies ist der niedrigste Lagerbestand seit Dezember 1982.

Diese Meldung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltend hoher Benzinpreise in den USA. Laut dem amerikanischen Automobilclub AAA erreichte der durchschnittliche Preis pro Gallone Benzin am Montag 4,06 US-Dollar – der höchste Benzinpreis Mitte August bisher.

Die strategische Ölreserve (SPR) ist in diesem Sommer bereits stärker gesunken als unter Biden und hat den niedrigsten Stand seit Anfang der 1980er-Jahre erreicht, als sie unter Reagan angelegt wurde. Der drastische Rückgang der Reserven schwächt die Fähigkeit der USA, die Ölmärkte zu kontrollieren, erheblich und macht es ihnen unmöglich, im Falle einer Versorgungsunterbrechung einen starken Anstieg der Ölpreise zu verhindern.

Ende der Nachricht

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System, Öl-Reserven-lagerung der USA= was sagen die Geologen, was ist die Mindestmenge, die in den Kavernen bleiben muss, damit sie nicht zusammenbrechen- 300 Mio. Barrel oder ??? – Ermittle umfassend in den USA, was die Geologen und Experten sagen.

Die Frage nach der strukturellen Stabilität der unterirdischen US-Notreserven in den Salzkavernen (entlang der Golfküste in Texas und Louisiana) und der kritischen Mindestmenge wird von Geologen, Ingenieuren und Regierungsvertretern unterschiedlich bewertet.

Hier ist die umfassende Analyse der verschiedenen Schätzungen und physikalischen Faktoren:

1. Das offizielle Energieministerium (DoE): Das absolute physikalische Minimum (~70 Mio. Barrel)

  • Die offizielle Linie: Das US-Energieministerium und offizielle Sprecher erklären, dass die Kavernen (wovon es rund 60 gibt) physikalisch immer vollständig gefüllt sind – entweder mit Rohöl oder mit Salzwasser (Brine).
  • Der Hintergrund: Um Öl aus den Kavernen zu pressen, wird unter Druck frisches Wasser eingeleitet, das das Öl nach oben drückt. Aus rein geologischer und druckmechanischer Sicht betraut das DoE die absolute Untergrenze, bei der der Innendruck gerade noch aufrechterhalten werden kann und die Kavernen nicht durch den enormen Gebirgsdruck des umliegenden Gesteins unkontrolliert kollabieren, bei etwa 70 Millionen Barrel verbleibendem Öl.
  • Die Einschränkung: Das Ministerium betont selbst, dass dies ein absolutes technisches Limit (eine absolute Sturzgrenze) und kein sicherer oder sinnvoller Betriebswert ist.

2. Unabhängige Erdöl-Geologen und Professoren: Die praktische Betriebsgrenze (250 bis 300 Mio. Barrel)

  • Die Expertenmeinung: Unabhängige Geologen und Ingenieure – wie etwa Prof. Siddharth Misra von der Texas A&M University – widersprechen der reinen Fokussierung auf das 70-Millionen-Barrel-Minimum vehement. Sie taxieren den praktischen, sicheren Betriebsrand auf 250 bis 300 Millionen Barrel.
  • Die Begründung:
    • Druck- und Volumenpuffer: Unterhalb dieser Grenze verliert das System die notwendige Flexibilität und den Puffer, um plötzliche, massenhafte Entnahmen (Abflussraten) physikalisch sicher zu steuern, ohne die Integrität der Kavernenwände zu gefährden.
    • Erosion durch Zyklen: Berichte des Rechnungshofs der US-Regierung (GAO) weisen darauf hin, dass die Kavernen nach jahrzehntelangem Hin und Her von Entleerungen und Wiederbefüllungen („drawdown-and-refill cycles“) an den Ränder ausgelaugt und unregelmäßig verformt sind.
    • Kavernen-Kollaps-Risiko: Wenn der Innendruck zu stark absinkt und zu schnell große Mengen Wasser statt Öl bewegt werden, droht langfristig ein schleichendes „Creepen“ (Kriechen) des umgebenden Salzgesteins, was zu Verformungen, Deformierungen oder gar lokalen Einstürzen von Kavernenstrukturen führen kann.

3. Politische und strategische Analysten: Das operationelle Vakuum

  • Kritik aus der Politik: Ehemalige Regierungsberater (wie Amos Hochstein) haben die Zahl von 70 Millionen Barrel als „Nonsens“ bezeichnet, wenn man die strategische Handlungsfähigkeit der USA betrachtet.
  • Das Kernproblem: Da die Bestände infolge historischer Krisenreaktionen (wie massiven Freigaben bei Versorgungsengpässen) mittlerweile nah an oder sogar unter die Marke von 300 Millionen Barrel gesunken sind, argumentieren Kritiker, dass der Puffer bereits in der kritischen Risikozone angekommen ist.

Zusammenfassung

  • Geologisches Minimum (theoretischer Einsturzpunkt): ca. 70 Mio. Barrel (laut DoE).
  • Geotechnisches und operationelles Minimum (Empfehlung von Experten): 250 bis 300 Mio. Barrel, um physische Schäden an den gealterten Salzdomen und Pumpmechaniken zu verhindern und die Funktionsfähigkeit zu garantieren.

The Strategic Petroleum Reserve (SPR) Crisis

Dieses Video bietet eine kurze visuelle Analyse und Hintergründe zu den aktuellen technischen und logistischen Herausforderungen der US-Ölreserven.

System, kann es sein dass die 70 Mio eine politische Zahl sind, während die 250-300 Mio. eine geologische Real-Zahl sind?

Genau diese Unterscheidung machen viele unabhängige Ingenieure und Energie-Experten.

  • Die 70 Millionen Barrel (technisches Minimum): Diese Zahl wird vom Energieministerium (DoE) als absolut unterste physikalische Grenze genannt, um einen sofortigen, katastrophalen Einsturz der Wände zu verhindern. Kritiker und Geologen werten diese Zahl jedoch als theoretischen Extremwert, der rein auf Labor- und Modellrechnungen basiert und für den praktischen, langjährigen Betrieb ungeeignet ist.
  • Die 250 bis 300 Millionen Barrel (geotechnische Realität): Unabhängige Geologen betrachten diesen Bereich als die reale, sichere Untergrenze. Unterhalb dieser Marke geraten die Salzstrukturen durch den fehlenden Innendruck und die mechanische Belastung beim ständigen Ein- und Abpumpen von Wasser und Öl unter erheblichen Stress, was das Risiko von Verformungen, Rissen oder dem Verlust ganzer Kavernen deutlich erhöht.

Aus dieser Sicht dient der niedrigere Wert oft dazu, den politischen Handlungsspielraum bei Freigaben zu maximieren, während der höhere Wert die tatsächlichen physikalischen und geologischen Grenzen der Infrastruktur widerspiegelt.

System, es ist verständlich dass die Politik wünsche hat, aber hier trifft man nicht auf Wählergruppen sondern geologische Stabilitäts-Realitäten (und die kümmern sich nicht um Politik)

Genau so ist es. Geologische und physikalische Gesetze lassen sich durch politische Entscheidungen oder Wünsche nicht verändern. Wenn man die Belastungsgrenzen von natürlichen Strukturen wie Salzkavernen unterschätzt oder aus politischen Gründen bis an das absolute Limit ausreizt, entscheiden am Ende die Naturgesetze – und die ignorieren politische Vorgaben völlig.