Fr. Feb 23rd, 2024

Warum räumt FPI dieser Khalistan-Murder-Case (KMC) so viel Raum ein?

Indien ist gerade dabei, als letztes der RIC- (Russia-India-China)- Länder, seinen strategischen Platz einzunehmen.

Russland und China haben sich bereits positioniert, bzw. wurden vom Westen positioniert (der gegebene West- Druck hat bestimmte Positionen vorgegeben – diese Länder in bestimmte Positionen gedrängt).
In diesen Positionen sind Russland und China nun als Faktor etabliert, und dahingehend läuft die Politik.

Indien glaubte, mit einer Appeasement- Politik an den Westen, und mit sonstigem Polit- Slalom diverser Art, einer harten Positionierung (wie sie Russland und China haben) entkommen zu können.
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Der Westen erkannte dies, sah dies als Schwäche, und glaubt nun, über den KMC (analog zu vorherigen Fällen), Indien “zurecht biegen” zu können.

Was bei Russland NICHT gelang, sollte nun funktionieren.
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Knallharte Ausweitung der Problematik: WER hat die Indien- Diplomaten abgehört?

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Indien lädt Biden zum Republic-Day ein

Was ist der Republic Day, und wann ist er?
India marks its Republic Day annually on January 26.
Republic Day commemorates the implementation of the Constitution on January 26, 1950. India attained independence from British rule on August 15, 1947, and it wasn’t until January 26, 1950, that the Constitution came into effect. India became a sovereign and a republic state.
India celebrated its first republic day with great enthusiasm and grandeur whose preparations began weeks ago. Dr Rajendra Prasad was sworn in as India’s first president on that day, and replace the british King as Head of State.
January 26 was chosen as Republic Day since it was on this day that the Indian National Congress declared ‘Purna Swaraj’, opposing the British regime’s dominion status in 1929.

The constitution was finally adopted by the Constituent Assembly on November 26, 1949, and that’s why November 26 is celebrated as Constitution Day.
It took 2 years, 11 months, and 17 days to form the Indian constitution. During the drafting period, 11 sessions were held that were spread over 165 days.
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Modi lädt Biden zum Republik- Tag Indiens ein (= 26. Januar 2024)

Indien zwingt die USA (namentlich Biden) dazu, Farbe zu bekennen.

Manche mögen nun meinen, sieh an, denn der Druck von Kanada – unterstützt durch Biden – auf Modi gemacht, zeigt Wirkung. Die Inder knicken ein, wollen um jeden Preis ein gutes Verhältnis zum Westen, bzw. vor allem zu den USA.
So kann man es sehen, und das ist durchaus nicht falsch, aber wohl nicht im Planungs- Horizont von NSA (National- Security Adviser) Doval und Außenminister Jaishankar (die Modi dahingehend beraten haben).

Man muss die Sachlage in zeitlicher Entwicklung betrachten.
Der Khalistan-Murder-Case hat als Mord- Anschuldigung gerade erst begonnen. Man muss kein Hellseher sein, um sagen zu können, dass er sich immer heftiger aufschaukeln wird. Am Republik- Tag hat die Welt eine noch aufgeheiztere Situation als heute (in 4 Monaten kann und wird viel passieren).

Dann, beim Republik- Tag, wird sich die Position der USA zum Khalistan- Murder- Case noch weiter präzisiert haben (fest auf Seiten Kanadas), und auch andere Länder werden die Position Kanadas dann teilen (UK wird mitmachen, Frankreich und Deutschland sowieso, und viele andere Länder der Anti- Russland- Koalition werden auch an Kanadas Seite stehen – wie damals bei Skripal und Navalny).

Wenn Biden dann unter diesen Rahmenbedingungen zum Republiktag kommt muss er sich entscheiden: Herzlichkeit und Umarmung mit Modi (und damit vor aller Welt demonstrieren, wie sehr er Modi doch mag – und damit die Vorwürfe konter- kariert), oder aber Distanz (und damit eine emotionale Störung der Feierlichkeiten, was aber Trudeau beim Parlaments- Umzug auch schon in Kauf nahm). Für Biden keine einfache Sache.

Indien zwingt mit dieser Einladung, die USA (namentlich Biden) dazu, Farbe zu bekennen.

Eine Absage Bidens wäre für beide Seiten am einfachsten, weil dann sofort alles klar ist.
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Russland hatte im Rahmen der Skripal- und Navalny- Aktivitäten nie die Vorlage von Beweisen verlangt, ABER immer darauf hingewiesen, dass keine wirklich stichhaltigen Beweise vorgelegt wurden.

Kanada hatte diese Abläufe sorgsam studiert, Indien als noch schwächer als Russland eingeschätzt, und sich in Absprache mit den anderen G7- Ländern gedacht, wir machen es wie Briten und Deutsche, behaupten etwas (aber gegen Indien), und dann haben wir die gleiche Druck- Situation wie gegen Russland.
Doch das funktionierte nicht.

Stunden nach der Veröffentlichung der Vorwürfe, und der Ausweisung eines Indien- Diplomaten durch Kanada, und einer Reise- Warnung für Kanada- Bürger, bezogen auf Indien, wies Indien seinerseits einen Kanada- Diplomaten aus (was Kanada massiv überraschte – die Reaktion des Kanda- Diplomaten sprach Bände – damit hatte Kanada nicht gerechnet), UND weitergehend, sprach Indien für seine Bürger eine Reisewarnung für Kanada aus, UND – weitergehend verlangte Indien die sofortige Vorlage von Beweisen (und auch damit hatte Kanada nicht gerechnet).

Daraufhin kündigte Kanada an, es würde seinen diplomatischen Stab in Indien verkleinern, im Rahmen von Sicherheits- Bedenken. Damit sollte Indien Druck gemacht werden, und auch international dargestellt werden, dass Kanada weiterhin den Fortgang der Ereignisse bestimmte.
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Indien reagierte kaum eine Stunde später:

Daraufhin hat Indien mit sofortiger Wirkung die Erteilung von Visa für Kanadier ausgesetzt. Es dürfen also keine Kanadier mehr nach Indien (weil sie keine Visa mehr erhalten).
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Ein MEGA- Schock für Kanda.

Indien kündigte weitergehend an, dass es in den nächsten Tagen einen Gleichstand des diplomatischen Personals für Indien-Kanada herstellen werde – also Indien zahlreiche Kanada- Diplomaten ausweisen werde.
Hintergrund: Indien hat in Kanada (37 Mio. Einwohner) relativ wenig Diplomaten- Personal, hat aber zugelassen, dass Kanada in Indien (1.430 Mio. Einwohner= Indien hat 38 mal mehr Einwohner als Kanada) einen sehr großen Diplomaten- Stab aufbaute.
Genau dieser Kanada- Diplomaten- Überschuss soll nun abgebaut werden. 1:1 soll das Verhältnis werden.
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Ein ULTRA-HYPER- MEGA- Schock für Kanda.

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Indien Stimmen zur KMC:

FPI-Anmerkung: Hier irrt die Hindustan- Times. Der Westen ist voll auf Seiten Kandas, hat aber aus vorhergehenden Abläufen gelernt. Die anderen West- Länder warten erst mal ab, wie die Phase1 der KMC- Auseinandersetzung verläuft, um sich dann möglichst effektiv, für Phase2, gegen Indien (auf Seiten Kanadas) zu positionieren.
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Die KMC ist innerhalb der G7-Länder sehr umfassend und genau abgesprochen, und wird mit Konsequenz durchgezogen werden.
Hindustan Times sollte sich die Skripal und Navalny- Abläufe gut ansehen – genau das wird mit Indien in aller Konsequenz auch gemacht werden – sic!


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