Do. Jun 13th, 2024

Intensiv thematisiert werden auch die Äußerungen pensionierter Militärs, einerseits von Oberst Strelkov (FPI berichtete bereits), andererseits von dem aktuell sehr besprochenen Fernseh- Oberst.
Beachten Sie, dass BEIDE in Fernseh- Diskussionen (und zwar in viel gesehenen Formaten), ihre Standpunkte darstellten – und BEIDE mehr oder weniger das Gleiche sagten / kritisierten.

KEIN Klassischer Krieg – politischer Erosions- Krieg und militärisch- wirtschaftlicher Abnützungskrieg.

Was die beiden Oberste (auch Strelkov ist Armee- Oberst im Ruhestand / bzw. Reserve) anmerken, ist bezogen auf den klassischen Krieg, und das klassische Kriegs- Ergebnis, das beide im Auge haben, durchaus verständlich – und die Kritik völlig korrekt.
Nur, Putin / Schoygu / Gerasimov lassen hier keinen klassischen Krieg umsetzen, sondern einen politischen Erosions- Krieg, und einen militärischen Abnützungs- Krieg ablaufen.

Novorossiya – von dem beide Oberste träumen – und das sie als Umsetzung direkt / indirekt fordern, wird nie kommen.

Weder wird eine Rest- Ukraine bestehen bleiben (siehe grüner Teil) noch ein Novo- Rossiya entstehen (roter Teil). Die Ukraine wird nach und nach in Russland aufgehen – restlos – sic!

Der Westen träumt davon, zumindest die Bodenschätze im Norden und Westen der Ukraine für sich sichern zu können – das wird nicht passieren:

Russland wird der EU NICHTS von den Ukraine- Bodenschätzen überlassen – NICHTS – sic!

Die Ukraine wird als Staat zuerst langsam, dann immer schneller im Rahmen eines Stück- für Stück- Zusammenbruchs verschwinden.
Betrachten Sie den Zusammenbruch (eine de Facto Polit- Erosion die die Auflösung bewirkte) der Österreich- Ungarischen Monarchie von 1917/18 – nach diesem Muster, wird die Ukraine einfach aufhören zu existieren.
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Kaiser Karl I saß im Herbst 1918  in der Wiener Hofburg – und hatte keine Ländereien mehr. Präsident Zelensky wird im Kiew- Präsidentenpalast sitzen – und keine Ländereien mehr haben.

Es wird kein Novorossiya entstehen, sondern die einzelnen Polit- Subjekte der Ukraine (= die heutigen Ukraine- Oblaste), werden nach und nach – geordnet im Rahmen von neuen russisch bestimmten Polit- Subjekten (die zaristische Polit- Einteilung von 1914 kommt wieder) Stück für Stück in Russland aufgehen.

Das alte zaristische Gouvernement Tauridien ist bereits wieder entstanden, und wird als Oblast im Rahmen der russischen Föderation politisch eingefügt sein.

Das alte zaristische Gouvernement Kherson ist ebenfalls schon entstanden – auch wenn das meiste Gebiet dieses (neuen) Oblasts der russischen Föderation noch unter Ukraine- Kontrolle steht.

Das alte zaristische Gouvernement Yekaterinoslav (die damalige Gouvernements- Hauptstadt hieß auch Yekaterinoslav / und heißt heute Dnipro / Dnipropetrovsk –  ist ebenfalls schon entstanden – auch wenn das meiste Gebiet dieses (neuen) Oblasts der russischen Föderation, noch unter Ukraine- Kontrolle steht.

Nach und nach wird Russland – nach diesem Muster – die alte zaristische Polit- Einteilung in der Ukraine wieder einführen – und weder der Westen / G7 / US / EU noch das Kiew- Regime wird das verhindern könnnen.

Zaristische Verwaltungseinteilung von 1914 im Rahmen des heutigen Ukraine- Staats- Gebietes

Möglich macht das der Westen / G7 / US / EU, die mit dem Kosovo jenen Präzedenzfall schufen, nach dem Russland nun die Ukraine Stück für Stück auflöst.
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Der Krieg des direkten Land- Krieg- Kontaktes / die Kontakt- Fronten:

Genau genommen redet man – in den jeweiligen Auswirkungen – über ein Gebiet, das wohl 200 x 50 km groß ist, und in dem mehr oder weniger all jene Kämpfe stattfinden, über die ständig berichtet wird.

Die Kämpfe sind da nicht mal schleppend – sondern sehr langsam.

De Facto macht dir russische Armee einen sehr langsamen Vormarsch – dort in den Gebieten – einerseits, und andererseits tut sie gar nichts (außer abzuwehren).

De Facto macht die ukrainische Armee ständige Gegen- Angriffe – dort in den Gebieten, und im Rahmen der Verteidigung versteckt sie sich hinter Zivilisten (die man de Facto als Schutzschild- Geiseln hält – und erfolgreich damit die russischen Angriffe verzögert.
Die russische Armee meint schon, dies habe de Facto mehr mit Geiselbefreiung, als mit Kriegs- Gefechts- Geschehen zu tun.

Was die russische Armee macht, ist eine Kampfführung, die über möglichst wenige Eigen- Verluste, möglichst sichere Gefechts- Gewinne machen möchte (und das auch tut).

Die russische 20. Armee (zum Westlichen Kriegs- Bezirk gehörend) trägt hier die Hauptlast der Kampfhandlungen.
Die 52. Armee macht eigentlich nur mehr ab und zu Ukraine- Gegenangriffe abwehren, die 9. Armee hat auch nur diesen Job (beide zum Südlichen Kriegs- Bezirk gehörend – und die anderen Armeen, die die russische Armee noch hat, sind überhaupt im Ruhe- Modus.
Modernes Kriegsgerät wird eingesetzt – T15 wurden schon gesehen – und da darf man annehmen dass auch T14 im Rahmen der Kämpfe eingesetzt werden.

Intensiv thematisiert werden in diesem Zusammenhang die Ukraine- Siege, die Vormärsche, die Russland- Beschießungen.
Da gibt es eine – laut Medien – heftig mißglückte Fluss- Überquerung im Rahmen des russischen Vormarsches, eine Grenz- Eroberung durch die Ukraine, und eine ständige Beschießung Russlands – hier vor allem die Belgorod- Beschießung als immer wieder kehrendes Thema.
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Nichts von alledem ist wirklich wesentlich – wird aber von West- Medien, und den Ukraine Politik- und Medien- Maschinerien als entscheidende Faktoren aufgeführt.
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Mehr oder weniger alle NATO- Militär- Analysten, fast alle US / Euro / NATO- Politiker und auch fast alle Medien (und deren Analysten) sehen Russland als besiegt an – das nur in letzten militärischen Zuckungen noch an seinem Traum vom Sieg festhält.
Russland selbst tut NICHTS – um diesen Aussagen etwas entgegenzustellen (das hat einen guten Grund – und man darf anmerken, dass die West- Idioten im Sinne Russlands als „nützliche Idioten“ aktiv sind).

FPI wird diesen Prozess – West- Medien im Dienste der RUS- PR- Optimierung – nicht beeinflussen / unterbrechen.

Achja – Putin und Parkinson (oder Leukämie, die noch vor 1 Woche diagnostiziert wurde) und sonstiger Krebs (der seit ca. 8 Wochen ständig dargebracht wird) gehört in diese Kategorie.
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Die Zahlen:
Russland gibt an, wie viele Ukraine- Waffen es zerstört habe (z. B. 168 Flugzeuge) und die Ukraine gibt an, wie viele Russland- Waffen es zerstört habe (z. B. 201 Flugzeuge.

     
 UKR 16.05.2022 RUS 16.05.202217.05.2022
     
 201Aircraft168172
 167Helicopter125125
 436UAV889927
 97Cruise Missilesxx
     
 1235TanksIncluded in AFVIncluded in AFV
 3009AFV31083139
     
 90Anti-Aircraft307311
     
 198Artillery (rocket)381389
 578Artillery (gun)15291548
     
 2109Cars / Trucks29492997
     
 13Shipsx x
     

Beachten Sie, dass gemäß West / G7 / US / EU und auch Ukraine, Russland seine Panzer- Verluste NICHT ausgleichen kann, weil die Panzer- Produktion wegen des Fehlens von West- Teilen eingestellt werden musste (FPI berichtete).
Beachten sie, dass dieser Fakt vom Weißen Haus und den G7 dargebracht wurde, und somit von allen wesentlichen West- Geheimdiensten doppelt und dreifach geprüft wurde.
Lügen die West- Geheimdienste? Schwer vorstellbar – oder?
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Die Ukraine- Zahlen sind etwas für Wahn- Welt- Phantasten und Koks- Konsumenten. Wer Real- Welt- Gegebenheit als Bezug nimmt, kann diese Ukraine- Zahlen nicht ernst nehmen.
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Zu den russischen Zahlen:
Russland gibt die Verluste der Ukraine an – also 3.108 Panzer / Panzerfahrzeuge. Wie ist dies zu bewerten?

Wenn ein Ukraine- Panzer (oder Kanone) / oder sonstiges / gilt für die gesamte Ausrüstung) von der russischen Armee total zerstör wurde – gilt er als zerstört im Sinne der russischen Zahlen (zerstört bezogen darauf, dass die Ukraine- Armee dieses Gerät nicht mehr verwenden kann).

Ukraine- Waffe beschädigt: Wenn ein Ukraine- Panzer (oder Kanone / oder sonstiges / gilt für die gesamte Ausrüstung) von der russischen Armee beschädigt wurde und dann von der Ukraine aufgegeben wurde –  gilt diese Waffe / dieses Gerät ebenfalls als zerstört (für die Ukraine nicht mehr verwendbar).
Wenn es den russischen Reparatureinheiten gelingt, diese Waffe / dieses Gerät zu reparieren, und dieses Gerät dann von der russischen Armee weiterverwendet wird, so wird dies von der russischen Militär- Statistik wohl erfasst – aber offiziell nicht publiziert.

Gleiches gilt hier:
Ukraine- Waffe völlig unbeschädigt / intakt: Wenn ein Ukraine- Panzer (oder Kanone / oder sonstiges / gilt für die gesamte Ausrüstung) von der russischen Armee völlig UN- beschädigt erobert wird, von der Ukraine einfach aufgegeben wurde –  gilt diese Waffe / dieses Gerät ebenfalls als zerstört (für die Ukraine nicht mehr verwendbar).
Wenn es den russischen Reparatureinheiten gelingt, diese Waffe / dieses Gerät zu reparieren und dieses Gerät dann von der russischen Armee weiterverwendet wird, so wird dies von der russischen Militär- Statistik wohl erfasst – aber offiziell nicht publiziert.
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Es ist ein Abnützungs- Krieg.
Im Rahmen des Vormarsches bzw. des Sitzkrieges (keine Bewegung – aber gegenseitige Beschießung), werden die Ukraine- Truppen dezimiert – und hier vor allem die Ausrüstung.
Die Ukraine- Infanterie verschanzt sich hinter Zivilisten (wobei auch Teile der Artillerie und Panzer in Wohngebieten stationiert werden), und sind somit ziemlich sicher.

Was aufgerieben wird ist Militärgerät, das auf dem Kampffeld und im Rahmen der Schützengräben verwendet wird. Hier hat die russische Armee Zugriff – und kann mit Artillerie (und Luftangriffen) durchaus gute Erfolge erzielen.

Die Ukraine- Armee hat mit Massen- Desertionen bzw. Massen- Kapitulationen ihrer Truppen zu kämpfen. Die Kapitulation von Azow in Mariupol hat diesen Prozess beschleunigt – mit einem Turbo versehen.

Westliches Militärgerät wird verwendet – mit mäßigem Erfolg. Meist wird es zerstört – und zwar noch bevor es überhaupt eintrifft (Luftangriffe im Westen der Ukraine zerstören die dortigen West- Waffen- Lager), und wenn es die Front erreicht, wird es dort zerstört.
Bei West- Gerät ist auch die Munition ein großes Problem. Die Ukraine- Armee ist auf Warschauer- Pakt- Munitions- Standard (noch immer), der Westen auf NATO- Munitions- Standard – beide sind zueinander NICHT kompatibel.
Heißt, manches West- Gerät erreicht wohl die Front, ist aber unbrauchbar, weil es keine Munition dafür gibt.

Auch ist der Ausbildungsstand des Ukraine- Militärs an West- Waffen eher niedrig. Ukraine- Militärs werden in Schnellkursen (2-3 Wochen maximal) am West- Gerät ausgebildet, und dann in den Kampf geschickt.
Entsprechend sind die Resultate.

NATO- Militärgerät, und Munitions- Vorräte (die meist nicht mal die Front erreichen) sind so von eher nachrangiger militärischer Bedeutung (auch bezogen auf den Ukraine- Ausbildungs- Stand).

Was aber wünschenswerter Fakt ist (und deshalb sollte die NATO das im Sinne Russlands weiter umsetzen):
Die West / NATO – Arsenale leeren sich. Ob nun Artillerie, Panzer oder Munition – was in die Ukraine geht, steht den NATO- Armeen nicht mehr als Kampf- Ausrüstung / Kampf- Munition zur Verfügung (Frankreichs Militärs schlugen schon Alarm / FPI berichtete).

Die West / NATO – Waffenlieferungen an die Ukraine sind also durchaus im Sinne Russlands (auch wenn die russische PR dahingehend anderes darstellt).
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Der Luftkrieg: Abnützungs- und Aushöhlungs- Krieg.

Dann gibt es eine Front, an der viel passiert – aber keine Seite groß darüber redet – die Luft- Front.

Die russische Luftwaffe agiert im Ukraine- Luftraum völlig frei. Sollten Ukraine- Flugzeuge auftauchen, so werden diese abgeschossen, und vor der Ukraine- Luftabwehr muss sich die russische Luftwaffe nicht fürchten.
Im Bereich CAS (Close Air Support) sind die (zwischenzeitlich mehrfach modifizierten) Su 25 sehr aktiv / im Dauereinsatz und stellen eine sehr effektiv Bodentruppen- Unterstützungswaffe dar.

Im Bereich Bomben- Angriffe sind die Su 34 – aber auch immer noch die „alten“ (mehrfach modifizierten) Su 24 – sehr aktiv. Ab und zu sind auch die großen Bomber mit Präzisionsbomben im Einsatz – aber de Facto machen in diesem Bereich Su 24 und Su 34 den Job.

Die russische Luftwaffe zerstört Ukraine- Verkehrs- Wege, vor allem Zugverbindungen, die schon zu heftigen Auswirkungen geführt haben.

Massive Treibstoff- Knappheit in der Ukraine. Benzin ist Mangelware und Diesel (braucht das Militär / LKW, Panzer, etc.) sind de Facto nicht mehr erhältlich.

Die NATO- Waffenlieferungen müssen über die Straße / per LKW gemacht werden, was sehr viel weniger effizient ist, als würde man Züge benützen.

Und so weiter – zu dieser Aushöhlung gehört auch dies:
Was aber wünschenswerter Fakt ist (und deshalb sollte die NATO das im Sinne Russlands weiter umsetzen):
Die West / NATO – Arsenale leeren sich. Ob nun Artillerie, Panzer oder Munition dafür – was in die Ukraine geht, steht den NATO- Armeen nicht mehr als Kampf- Ausrüstung / Kampf- Munition zur Verfügung (Frankreichs Militärs schlugen schon Alarm / FPI berichtete).

Die West / NATO – Waffenlieferungen an die Ukraine sind also durchaus im Sinne Russlands (auch wenn die russische PR dahingehend anderes darstellt).
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