Sa. Mai 18th, 2024

Ungewöhnlich – FPI beschäftigt sich mit Ö-Innen-Politik

Die nachfolgenden Partei- Überlegungen sind auf eine aktuelle Situation in Österreich bezogen, allerdings grundsätzlich gültig. Es gilt gleich – ob nun Deutschland oder Österreich – gleich.

In Österreich gab es in der SPÖ heftige Turbulenzen, weil die Partei mit ihrer Politik nicht immer die Wähler traf.
Partei- Chefin Rendi Wagner wurde in einer Mitglieder- Befragung abgewählt, und dann wurde Kandidat Doskozil zum Sieger erklärt.
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Dann erkannte man (warum auch immer – wie auch immer), dass wohl die Excel- Listen von Doskozil und Babler vertauscht worden wären – und eigentlich Kandidat Babler neuer Parteichef sei. Babler – als neuer Chef – hat nun eine nochmalige Zählung der Stimmen angeordnet.

Bild: Neuer SPÖ- Parteichef Babler

Buhmann jedoch im Polit- Geschehen ist nicht-Parteichef Doskozil.
Vorgeworfen wird Doskozil, er habe die Partei zerstört, denn nach seinen immer wieder geschehenen Einwänden im Rahmen der Bundespolitik, sei die Partei in den Umfragen abgestürzt. Dass man für Rendi die Umfragen „optimiert“ habe, wird nicht angesprochen (Umfragen sind der Disposition unterliegende Relativitäten – wie die Umfragen und die letzten Wahlen zeigen).

Wie auch immer – die neue SPÖ- Dolchstoß- Legende lautet dass Doskozil die Partei zerstört habe.
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Das ist falsch, DENN, nicht Doskozil hat die Partei zerstört, sondern die Realität.

Der ganze Russen- Feldzug war auf maximal 3 Monate angelegt. Wir machen ein paar Sanktionen, und nach 3-6 Wochen sind die Russen am Ende, wirtschaftlich und militärisch, so hatten es die hochgradigsten Wirtschafts- und Militär- Wissenschaftler-innen von USA und Europa (und Ö und D) in ständig wiederholten Darstellungen erklärt.
Genau darauf war die Politik- und auch die Wirtschaft (die gesagt bekam – nach spätestens 3 Monaten ist alles nicht nur wieder normal, sondern dann haben wir Russland in der Hand, und alles wird noch besser als es schon ist).

Es kam alles anders – wie Sie s. g. Leser-innen – bemerkt haben und wissen.
Statt Siegestaumel kam Wirtschaft- Problematik – und zwar massiv. Kleine Einkommen, Hausbauer, und so weiter – viele kamen unter unerwarteten finanziellen Druck – und sind bis heute diesem Druck ausgeliefert.
Die SPÖ – gemäß ihrer Historie und ihrem Parteiprogramm – eine Partei der sozialen Sicherung, fand keine Antworten, auf die dahingehend auftretenden Probleme, und hat sie bis heute nicht gefunden.

Es ist nicht Doskozils Schuld, dass die Partei unter Führung von Partei-Chefin Rendi- Wagner darauf keine Antworten gab. Es ist Rendi, und es ist der Zentral- Apparat der SPÖ, der hier die Schuld trägt.

Die Erwartungshaltung der Wähler – die SPÖ wird hoffentlich zumindest dahingehend Vorschläge machen – wurde nicht nur nicht eingehalten, sondern grob ignoriert.
Die Wähler flüchten – hin zu FPÖ und auch – neu – KPÖplus (=KPÖ unter Führung von sorosianischen Heilsprediger-innen).

Bild: Doch-nicht-Parteichef Doskozil

Nun ist Babler neuer Partei-Chef. Was ist ihm zu raten? Das was eigentlich jeder Parteichef in den sich nun heraus- entwickelnden neuen Zeiten berücksichtigen muss:
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Glauben Sie nicht an die Traum- Vorgaben (Sieg über Russland – eine großartige Zukunft ist vor uns – die russischen Reichtümer werden uns zu neuen Wohlstand- Ufern führen – und so weiter), die aus Washington, Brüssel oder von Schallenberg kommen.
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Glauben Sie an die Bedürfnisse und Notwendigkeiten ihrer Wähler-innen, und halten Sie sich an diese. Versuchen Sie den Ansprüchen bezogen auf vernünftige Politik, soziale Sicherheit, und korrekter Gleichbehandlung der Bevölkerungsschichten gerecht zu werden.
Träumen Sie keine Großmacht- Träume, wie sie in gewissen Kreisen die letzten 10-15 Jahre modern waren (sie werden nicht eintreffen), sondern versuchen Sie nahe am Bürger, für den Bürger da zu sein.

Bild: Ex-Partei-Chefin Rendi-Wagner

Für Parteien wie SPÖ/SPD oder FPÖ/AfD gibt es eine Zukunft.
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Parteien wie NEOS/Liberale und Grüne (in D+Ö) – sind aktuell wandelnde lebende Tote. Zombies, die noch genießen, deren Ende aber abzusehen ist.
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Wie die Zukunft der konservativen Parteien – ÖVP-CDU/CSU – aussehen soll, erschließt sich derzeit nicht. Wenn die US- Wirtschafts- Kontakte wertlos werden, und Russland, China und Indien Wirtschafts- Kontakte zu diesen Parteien verweigern (was sie auf Grund gegebener Anti-Russland-Sachlage müssen) – dann sind diese Parteien am Ende. Zombies, wie die Grünen und Liberalen/NEOS. Für Parteien wie SPÖ/SPD oder FPÖ/AfD gibt es eine Zukunft.

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