Sa. Mrz 2nd, 2024

Nun hat auch Zypern die Suche nach Oligarchen aufgenommen – man beachte – Griechisch-Zypern, NICHT das türkisch beherrschte Nord-Zypern (das als DER russische Oligarchen- Hort gilt).

Es ist nicht ganz klar, warum die EU ihre ehemals engsten Verbündeten, Russlands Oligarchen, derart unter Druck setzt – aber egal – auch Griechisch- Zypern macht nun mit.

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Nikosia kann Vermögen russischer Geschäftsleute mit zyprischen Pässen einfrieren.
Die Zeitung Phileleftheros berichtet über eine umfassende Überprüfung zypriotischer Finanzinstitute zur Identifizierung sanktionierter Kunden.

NICOSIA, 11. März. / Die zyprischen Behörden haben unter den Personen, deren Vermögen im Zusammenhang mit der laufenden Militäroperation Russlands in der Ukraine eingefroren werden könnte, auch russische Geschäftsleute aufgeführt, die auf der Insel im Rahmen des im Herbst 2020 gestrichenen Programms “Goldener Pass” eingebürgert wurden. Dies berichtete die Zeitung Phileleftheros am Freitag.

Der Zeitung zufolge stehen russische Geschäftsleute, die im Gegenzug für Investitionen in die zyprische Wirtschaft zyprische Pässe erhalten haben, auf der Liste der Personen und Einrichtungen, deren Vermögen und Aktivitäten eingefroren werden können.

Nach Informationen, die die Zeitung aus dem Bankensektor erhalten hat, werden die Finanzinstitute der Insel einer umfassenden Überprüfung unterzogen, um die von den Sanktionen betroffenen Kunden zu identifizieren. Gleichzeitig sind die zyprischen Banken angeblich nicht sonderlich besorgt über den Abfluss von Einlagengeldern, der seit Beginn des Ukraine-Konflikts aufgrund der “beispiellosen Überliquidität” zu beobachten ist. Wie in dem Bericht hervorgehoben wird, deutet jedoch ein Rundschreiben des Leiters der zyprischen Zentralbank, Konstantinos Herodotou, an die zyprischen Banken mit der Aufforderung, die Daten über alle Transaktionen und Interaktionen im Zusammenhang mit den Sanktionen gegen Unternehmen, die russische Interessen vertreten, und bestimmte Personen täglich zu aktualisieren, darauf hin, dass die Sanktionen bereits Auswirkungen auf das Bankensystem der Insel haben.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin eine besondere Militäroperation in der Ukraine an und reagierte damit auf einen Hilferuf der Führer der Donbass-Republiken. Er betonte, dass die Pläne Moskaus keine Besetzung ukrainischer Gebiete vorsähen, sondern die Entmilitarisierung und Entstaatlichung des Landes zum Ziel hätten. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums greift das russische Militär keine Städte an, sondern schaltet nur die militärische Infrastruktur aus, so dass die Zivilbevölkerung nicht gefährdet ist. Daraufhin erklärten die USA, die EU, das Vereinigte Königreich und eine Reihe anderer Staaten, dass sie Sanktionen gegen russische Personen und Einrichtungen verhängen würden.

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