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dünger hinweis

FPI hat bereits in zwei Artikeln – Artikel 1 und Artikel 2 – auf die Düngemittel- Problematik der EU hingewiesen. Ob überhaupt genug Düngemittel für die Euro- Landwirtschaft verfügbar sind, ist aktuell unklar.
Nun wird eine erste Düngemittel- Reaktion aus China sichtbar:

Experte: China muss wegen steigender Düngemittelpreise die Subventionen für Landwirte erhöhen
Zhang Zhixian, stellvertretender Direktor des Yida-Forschungsinstituts von Zhengzhou Hualiang Technology, ist ebenfalls der Ansicht, dass die Haushaltszuschüsse für die lokalen Regierungen und ein verbessertes Versicherungssystem für Landwirte erhöht werden sollten

SHANGHAI, 10. März. / Die chinesische Regierung muss die Subventionen für Getreidebauern angesichts der steigenden Düngemittelpreise erhöhen. Dies ist die Meinung von Zhang Zhixian, stellvertretender Direktor des Yida-Forschungsinstituts von Zhengzhou Hualiang Technology, die von der Shanghaier Wirtschaftszeitung Yicai Global am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Zu den Maßnahmen, die der Sachverständige für notwendig hält, gehören höhere Haushaltszuschüsse für die lokalen Regierungen und ein verbessertes Versicherungssystem für Landwirte. Andernfalls, so Zhang Zhixian, werden steigende Düngemittelpreise die Landwirte dazu veranlassen, ihre Ausbringung zu reduzieren, was sich wiederum auf die Ernteerträge auswirken wird. Chinesische Landwirte sollten auch ermutigt werden, sich verschiedenen landwirtschaftlichen Genossenschaften anzuschließen, die es ihnen ermöglichen, Düngemittel und andere landwirtschaftliche Betriebsmittel in großen Mengen und zu niedrigeren Preisen zu kaufen, so der Experte.

Nach Angaben der China Agricultural Inputs Association haben sich die Kosten für Kali (kaliumhaltiger Dünger) seit dem 7. März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdoppelt. Inzwischen produziert China selbst genügend Stickstoff- und Phosphatdünger, ist aber zur Deckung seines Kalibedarfs stärker auf Importe angewiesen, vor allem aus Kanada, Russland und Weißrussland, heißt es in der Quelle.

Der Preisanstieg bei diesen Düngemitteln wird derzeit durch die negativen Auswirkungen der Situation um die Ukraine und die von den westlichen Ländern gegen Russland verhängten Sanktionen auf die Branche verursacht. Ein weiterer Grund für den Preisanstieg sei das seit 2020 zu beobachtende Ungleichgewicht auf dem Düngemittelmarkt, das auf logistische Probleme und einen Anstieg der Rohstoffpreise zurückzuführen sei, heißt es in der Quelle.

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